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Montag, 10. Juni 2013

Bike Four Peaks, 05.-08.06.2013

Am Mittwoch 05.06.2013, 07:30Uhr reiste ich mit meinem Freund(Arbeitskollegen) Hannes in Ruhpolding morgens an.
Auf Grund der ganzen Unwetterwarnungen und Überschwemmungskatastrophen informierte ich mich beim ÖAMTC am Vortag ob die Route über Oberaudorf, Kössen, Reith im Winkl usw. befahrbar sei. Im Nachhinein hätte ich später anreisen können, Die Info vom Veranstalter war das ich der Letzte wäre der das Startpaket abholen würde und die Möglichkeit für mich zwischen 07:00 bis 07:30Uhr bestünde - Hähäh. Es entpuppte sich als "Schmarrn" und es wäre leicht später möglich gewesen - naja egal man muss die Sachen so nehmen wie sie sind!.
In einer Bäckerei gab es danach noch ein gemeinsames Frühstück mit meinem Freund Hannes, welcher dann mit meinem Auto retour fuhr. Allein gelassen mit meiner vollgepackten Bike4peaks Tasche für die nächsten 4 Tage nutzte ich die Zeit und begann mich mit dem Rennen und dem Höhenprofil beschäftigen und musste feststellen, dass jeder Tag zwischen 30 und 45 km gerade Drückerstrecken enthielt. Oh das is für an schweren Kerl wie mi doch was - dachte ich mir?
Die Strecken waren mit ungefähr 70 km für meine Stärken zwar zu kurz, aber alles kann man nicht immer haben.

1. Etappe, 05.06.2013: Ruhpolding nach Lofer(68,73km, 1.900Hm)

Nach der Gepäcksabgabe und a bissl einfahren starteten wir am Mittwochmorgen um 10:00Uhr der ersten Etappe. Ich merkte schon gleich, dass mein Kopf noch nicht so ganz auf Rennmodus geschaltet war. Die ersten 20 km waren ohnehin neutralisiert und danach folgten 50 km einfache Strecke. Der Grabner-Alm-Trail am Ende war dann jedoch meins dachte ich und schon lag ich auf der rechten Seite und schlug dabei mit dem rechten Oberschenkel voll auf einen Stein auf. Muss dazusagen das ein Mitfahrer vor mir stürzte und ich auf den rutschigen Trail versuchte auszuweichen, was mir misslang. Das Lustige dabei ist, das ich diesen Mitfahrer beim Einradln kennengelernt hatte und wir uns die ganzen vier Tage nicht mehr aus den Augen verloren haben-wir verstanden uns auch sehr gut.

Gefühlsmässig konnte ich auf dieser Etappe drehten wie Verrückter nur der Puls war für mich ein Richtwert damit ich nicht platzte und noch was für die anderen 3 Tage habe. Am Abend musste ich schon ziemlich humbelnd von Unterkunft zur Pasta Party spazieren und hoffte dabei das es morgen wenigsten zum Treten klappt.
Im Ziel 83.Platz, Zeit 3:12.01,8, Rückstand:31.39,6 557 in der "Men-Wertung" - in der Master wär ich 19. - bin ja nur 2 Monate von Master entfernt;-).

2. Etappe, 06.06.2013: Lofer nach Kirchberg(75,35km, 2.514Hm)

Die zweite Etappe der Bike Four Peaks von Lofer nach Kirchberg in Tirol brachte ein sehr konträres Streckenprofil mit sich. Bis Kilometer 15 waren 600 Höhenmeter zu bewältigen, danach führte die Strecke fast ausschließlich über flache Radwege bin einigen "Schupfern" bis nach Kitzbühl, wo der sehr schwere Anstieg hinauf zum Hahnenkamm begann. Auf diesem Streckenteil war ich in einer grösseren Gruppe gefahren, welche die "Schupfer" gefahren ist als würde es kein Morgen geben:-) - des hotma taugt.
An diesem Tage lief dann ab diesem Zeitpunkt beim Hahnenkammanstieg nicht wirklich mehr viel. Denn bei der Labestation im Anfang der Steigung wo ich mir Wasser holte erwischte mich ein Insektenstich(Grösse u. Aussehen war wie eine Hornisse) auf der Innenseite am linken Oberarm-der Helfer an der Labestation lief mal einfach weg mit seiner Wassergiesskanne:-(. In der Weiterfahrt am Hahnenkammanstieg war ich wie ausgeschalten - es fühlte sich so Energielos alles an - entweder hat der Biss was verursacht oder es war was anderes. Is ja eigentlich egal, denn man muss es immer nehmen wie es is.
Im Fleckalmtrail, einer langen und sehr technischen Abfahrt hinunter nach Kirchberg, wurde ich so richtig gefordert. Dieser Trail war verschlammt, rutschig und weiss der Gott noch alles, heftigst meiner Meinung nach und es mir so lang vorgekommen!!! Mir hat es das Rad so richtig zubetoniert mit Treck von oben bis unten. Als ich noch vom Parkplatz der Fleckalmbachn nach Kirchberg rüber musste bekam ich krämpfe - konnte aber locker weitertreten bis ins Ziel.
Im Ziel 98.Platz, Zeit 4:16.55,0, in der "Men-Wertung" - in der Master wär ich 20.


3. Etappe, 07.06.2013: Kirchberg-Kaprun(82,12km, 2.440Hm)

Auf der dritten Etappe der Bike Four Peaks von Kirchberg nach Kaprun über 82 Kilometer und 2.440 Höhenmeter kamen wir auf den Gipfel des ersten Berges an der 2000m Marke an und mussten dort durch teilweise hüfthohe Schneefelder kämpfen. Es war aber gut machbar und a bissl a Abwechslung und die Füsse wurden auch gekühlt und Nass. Direkt nach dem Start begann der 20 Kilometer lange Anstieg zum Zweitausender - bergab die Trails schön verstopft. Auf den knapp 30 flachen Kilometern durch das Salzachtal in Richtung Kaprun waren wir eine Gruppe von vier Leuten. Jetzt  wäre toll gewesen so eine Gruppe wie am Vortag. Doch leider wollte keiner vorne fahren - die Zeichen waren wie sie wären "platt" - toll dann machst es halt allein!!
Heute ging es mir jedenfalls deutlich besser, sowohl die Form geht aufwärts als auch die Schmerzen von der Verletzung waren akzeptabel. Die letzte Abfahrt hat richtig Spaß gemacht! Nach einer Fahrzeit von 4:37 Stunden finishte ich. Am Ende ist es ein zwar im Kopf ein wenig schwerer für mich geworden, denn der Schlussanstieg war deutlich länger als gedacht, aber ich habe mich durch gebissen.
Im Ziel 93.Platz, Zeit 4:37.20,7 in der "Men-Wertung" - in der Master wär ich 19.



4. Etappe. 08.06.2013: Kaprun – Neukirchen am Grossvenediger(72km, 1900Hm)

Das vierte und letzte Teilstück der Four Peaks von Kaprun nach Neukirchen versprach ein schnelles Rennen zu werden. Aufgrund des flachen Streckenprofils wurde zu Beginn des Rennen viel taktiert. Bis auf einen kurzen Anstieg bei Kilometer 27, welcher für keinen fahrbar war weil es so ein steiler Wald/Weisenweg war,  verliefen die ersten 50 Kilometer komplett flach entlang der Salzach, ehe mit dem Anstieg zum Wildkogel die letzte Schwierigkeit der Four Peaks zu bewältigen war. Zum Abschluss brachte mich der ruppige Wildkogel-Trail  hinunter ins Ziel.
Im Ziel 90.Platz, Zeit 3:25.43,6 in der "Men-Wertung" - in der Master wär ich 21.

Neben der Zillertal Bike Challenge 2012 mein 2. Etappenrennen als Einzelstarter am Weg. Die anderen 5 Translalps fuhr ich immer in der Teamwertung. Und ich denke es war eine gute Vorbereitung für die heurige CRAFT Bike Transalp 2013(13.07.-20.07.2013) von Mittenwald nach Riva del Garda.

Herzliche Grüsse

Peter

Montag, 22. April 2013

10. Ötzi Alpin Marathon(20.04.2013), Naturns

Ötzi Alpin Marathon 2013, Naturns 21.04.2013.
Die Eckdaten des Ötzi Alpin Marathon sind 25km mit 1500hm Bike,danach wechselt man in die Laufschuhe um 12km und 600hm  zu bewältigen und als letzte Disziplin mit den Tourenski nochmal 1200hm und 6km hinter sich zu lassen. In Summe hat dieser spezielle Triathlon 3300hm und 42km Länge. Daß bei so einen Event das Wetter eine wichtige Rolle spielt,mussten wir Athlethen bei der 10ten Austragung 2013 spüren.
Denn schon am Vortag regnete es den ganzen Tag. So entschied der Veranstalter wegen extremer Lawinengefahr am Schnalstaler Gletscher das Rennen für diesen Tag abzusagen. Ich war schon gar nicht angereist, weil ich irgendwie keine Lust hatte und indirekt warscheinlich eine Vorahnung. Hab von Kollegen dann erfahren das um ca 11:00Uhr vom Veranstalter entschieden wurde das Rennen am Sonntag 21.04.2013 um 10uhr  mit einer verkürzten Skitourenstrecke 400hm Aufstieg mit Abfahrt zu starten. Also hatte ich einen Tag Zeit mir zu überlegen ob ich nun doch noch Lust bekomme dabei zu sein.
Die Lust ist zwar nicht so richtig aufgestiegen - hatte aber ein Gespräch mit Maria in dem Sie mir Anbot mich zu unterstützen und mich zu begleiten. Dies gab mir dann den letzten Schub, sodass wir gemeinsam in der Früh zum Start angereist sind.
Mein Startpaket hatte ich erst spät erhalten, da ich am Vortag den Helmuth Ostermann vom Rennteam Alpbachtal bat das Meine mitzunehmen. Nach einigen Telefonaten kam ich dann noch zu meinen Startunterlagen und es blieb mir nicht erspart loszulegen - allein schon das Maria nicht umsonst mitgefahren ist.
Am Sonntag regnete es nur mehr leicht ,und als ich um 9uhr 45 zum Start ging ,wurde der Start neuerlich um 30min verschoben - was mir entgegenkam, weil ich knapp in den Startvorbereitungen war.  Grund war das über die Radstrecke eine Mure abging. Generell sind solche Wetterverhältnisse überhaupt nicht mein Ding, sondern das Gegenteil wenn es heiss ist die Körpertemperatur richtig ansteigt, die Poren aufgehn und die Muskelzellen sich so richtig entfalten können.


Um 10:30Uhr starteten wir auf einer verkürzten Radstrecke mit 17km und 1000hm.Die Herausforderung bei diesem "Ötzi" ist in den einzelnen Disziplinen das richtige Tempo zu finden, da man sonst mit unerträglichen Muskelkrämpfen bestraft wird. Hatte zwar keine, aber diese Erkenntnis  kommt nun im nachhinein gesprochen den ich machte den Fehler das ich am Bike zu viel Stoff gab. Und auf der sehr anspruchsvollen Laufstrecke hatte ich nicht mehr genügend Kraft und Konzentration flott zu laufen. Am Bike musste ich schon kämpfen und es lief einfach nur bockig von vorn bis hinten - dieses Gefühl zog sich bis zum Schluss durch. Mit meiner Leistung beim ersten Ötzi Alpin Marathon bin ich nicht zufrieden, da das gesamte Rennen für mich ein K(r)ampf war;-).  Als Resümee ist zu sagen, dass dieser Triathlon sicher unter die Kategorie des Härteren einzureihen ist - vor allem wenn man noch ohne Form dabei ist und dies als Training nutzt. Aber wie heisst es "Schmerzen vergehn, der Stolz bleibt" - in diesem Sinne froh das ich das Finish gemacht habe und a Madöhn hat's ah ogebn;-).

Startnr. 244
Bike 1:01.26,0  46. 
Run: 1:20.35,6  80. 
Skitouring: 46.54,3  67.
Gesamt: 3:08.55,9

Ergebnisse hier.



Montag, 15. April 2013

1. Dynafit Kitzsteinhorn-Extreme 2013(13.04.2013), Kaprun


DYNAFIT Kitzsteinhorn Extreme 2013 – das hochalpine Aufstiegsrennen für Skitourenläufer. Von Kaprun führt die Strecke über 17 Kilometer und 2500 Höhenmeter auf den 3203 Meter hohen Gipfel des Kitzsteinhorns im Nationalpark Hohe Tauern.

Gestartet wird zu Fuß im Laufschritt bis zur Schneegrenze – je nach Schneelage wird nach 700 bis 1200 Höhenmetern auf die Ski gewechselt.

Der zweite Teil führt die Sportler vorbei am Alpincenter (2.500 m) zum Gipfelrestaurant „Top of Salzburg“ (3.029 m).

Für die schnellsten 20 Teilnehmer beginnt dort der letzte Akt des DYNAFIT KITZSTEINHORN EXTREME: Der Aufstieg auf den Gipfel des Kitzsteinhorns.

Bei der Anreise nach Kaprun bei strömenden Regen hofften wir innigst, dasss sich die Wetterprognosen für das Wochenende bewahrheiten würden. Am Samstag morgen noch in Nebelschleier gehüllt, erstrahlte das Kitzsteinhorn im weiteren Tagesverlauf dann in vollem Glanz…





Vor dem Start…

Das erstmalig ausgetragene Kitzsteinhorn Extreme ist ein Kombinationsbewerb mit Laufen, Tourenschi gehen und Kletterei auf den 3201m hohen Gipfel über 17 KM und 2500 HM.

Start war im Zentrum von Kaprun mit Laufschuhen und Schi+Schuhe am Rucksack. Nach 6,5 km Laufen mit 400 hm erreichten wir die Schneegrenze. Nach gut 45 min wechselte ich auf die Tourenschi. Mein TSD-Teamkollege M. S. war in seinem Element und war auf und davon.

Mit zahlreichen steilen Spitzkehren gings über die Salzburgerhütte zum Alpinzentrum im Schigebiet und durch die Eisiglus hindurch. Bis dahin fühlte ich mich sehr gut und erfreute mich des tollen Wetters. Während des Rennens war immer wieder Sylvia Berghammer vor oder hinter mir.

Mein können für Schitourenrennen ist ja nicht so und konnte einige Ränge gutmachen nach etwa 2h Gehzeit. Auf einer Wellenbahn über die Seekarabfahrt ging es 200 hm bergab.

Dann folgte der letzte und absolut härteste Abschnitt – geradlinig immer steiler werdend zum Gipfelrestaurant (3029m). Die Kombination aus Höhe und enormer Steilheit setzten jeden zu.

Ein sportlich flottes Gehen war nicht mehr möglich wie ich so feststellen musste.

Knapp unter dem Gipfelrestaurant mussten noch die Steigeisen montiert und die Schi geschultert werden.

Im Ziel erreichte ich als Gesamt 31. in 3h 38min das Gipfelrestaurant von über 50 Startern.

Ein top-organisiertes Event mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und eine neue Herausforderung im Ausdauermetier.

Samstag, 23. Februar 2013

Vertical UP(23.2.2013), Kitzbühel

Am SA 23.02.2013, 18:30 Uhr
Klassen: „Speed Klasse“
Streckenname: Streif
Start: 805 m
Ziel: 1665 m
Höhendifferenz: 860 hm
Streckenlänge:3312 m
Ø Neigung: 27 %
Max./Min. Neigung:85 % / 2 %


Bitterkalte Minuten. Zumindest für jene, die es ernst meinen und nehmen. In der Rennklasse. Um mit geringst möglichem Gewicht die optimale Leistung aufs Eis zu zaubern. Eis bei maximal 85% Steigung und minimaler Ausrüstung.

Das über die steilsten Passagen liegende Eis der Streif schickt ihre Kälte durch die dünnen Schuhsohlen der Teilnehmer. Einige Mutige wagen sich mit Millimeter hohen und Spikes versehenen Sohlen für die Tartanbahn diverser 400m Leichathletik-Stadienrunden an den Start. Und die Spikes scheinen die Kälte noch ärger aus dem Boden in die Füße der Athleten zu ziehen. Oben keiner jener zart-Beschuhten, die sich nicht am Boden sitzend im Ziel die Zehen mit ihren Händen versuchen wieder warm zu bekommen. Die Kälte spürt man allerdings nur nach und unmittelbar vor dem Wettkampf. Während des Vertical UP selbst hört man lediglich den eigenen Atem oder den der Gegner, nachdem der Startschuss gefallen ist und es sofort den Zielschuss der Streif in umgekehrter Manier nicht senkrecht runter, dafür fast (gefühlt) überhängend hochgeht. So kommt es einem fast vor.

Man lässt sich anstecken von der wie irre los startenden Masse und sprintet sogleich, was die Oberschenkel hergeben, die Piste hoch. Den anderen hinterher. Die Vorderen geben die Route vor - das deren Handicap, auf der anderen Seite finden sie noch eine unzertrampelte, jungfräuliche und abgesehen der Steilheit doch noch verhältnismäßig einfachere Streif. Je weiter hinten, desto tiefer gräbt man sich ein. Mit jedem Schritt, der die Spur mehr und mehr zerstört. Dann lieber vorne. Schnellen Schritts. Von Laufen ist im Steilhang weit und breit keine Spur mehr. Das Herz hängt einem dennoch an der Zunge und beim Hals heraus. Alles vor kurzem Gegessene rächt sich mittlerweile bitter böse. Der eine oder andere nicht-weiße-Fleck soll auf der Streif gesichtet worden sein und ich mir auf der Hausbergkante die Frage stelle, wo das noch enden sollte. Eines ist klar: einmal gestartet heißt ins Ziel kommen müssen, denn oben wartet der Rucksack mit warmen Sachen.

Also weiter. Kurz einmal langsamer. Durchschnaufen. Ich schere aus der Spur aus, lasse meinen Nachfolgenden Mitstreitern - oder Anlass gemäß Mit-Streif-ern, den Vorrang. Das tut gut im Kopf. Einmal nicht die Nase in den Wind heben zu müssen, der einem über der Hausbergkante klirrend ins Gesicht bläst. Windschatten. Bei sage und schreibe 4 km/h.

Vorbei am Lärchenschuss. ….schuss was? Unser aller Haltung ist aufrechten Oberkörpers. Die Stöcke – die, die welche mit sich führen - nicht in den Achseln, sondern Schritt für Schritt gegengleich zu den Schritten in den Schnee zum Stützen gesetzt. Aus einem Zweibeiner wird quasi ein Allradantrieb. Aerodynamik sieht jedenfalls anders aus. Wenigstens der Grip stimmt.

Links vorbei an der Seidlalm, über den Seidlalmsprung? - ich habe jedenfalls nicht abgehoben - hinein in die alte Schneise. Wer hier zu kurze Spikes hat, den bestraft die Streif pickelhart. Es hat keinen Halt. Bei Schräglage von annähernd 45 Grad. Des Hangs, meine ich. Der eine oder andere mag schon kräftelos torkeln, dass auch so die 45 Grad zustande kommen könnten aber nein, ich meine den erbarmungslos sich zur Seite neigenden Hang!

Die von unten ersichtliche Kante ist das rettende Ufer. Sofern man je den Blick nach oben wagt, um ja keinen Fehltritt zu machen. Endlich geht es flach. Ausrasten. Was auch immer das beim Vertical UP bedeuten mag und kann. Ihr müsst das Vertical UP selbst einmal teilgenommen haben, um es für euch selbst definieren zu können.

Umzuschalten vom bis jetzt größtenteils Gehen ins jetzt-wieder-Laufen-sollen, ist einfacher gesagt, als getan. Rhythmus suchen. Wo ist der bloß? Der Rhythmus! Fragezeichen????? Vermutlich schon am Zielschuss, in unserem Fall am Startschuss, liegen geblieben.

Der flache Brückenschuss zurückgelegt, türmt sich nun die Steilhang Ausfahrt vor einem auf. Zuerst leicht, dann mit zunehmender Steilheit, bis hin zur fast Unbezwingbarkeit. Die beste Linie ist nicht die außen anzulaufen und dann nach innen zu schneiden, sondern die, wo man am meisten Grip findet. Also sicher nicht die kürzeste Variante. Man nimmt den längeren Weg in Kauf, hat dafür keine Schräge, sondern das blanke Eis bei der Vorlage bei 85% Steilheit fast an der Nase. Ach, schon fast vergessen: das Herz hängt ja immer noch an der Zunge, und die beim Hals heraus. Der Puls - nach mittlerweile schon über 30 Minuten Kampf ermattet und gesunken - steigt im Ausmaß mit dem vor sich aufbäumenden Gelände. STARK. Ebenso der Blutdruck und der des eigenen Schweinehundes, der sich erstmals lautstark und dennoch für niemanden hörbar zu Wort meldet: "Sau, wann hört die steile Sau endlich auf!"

Kenner der Streif würden nun cool sagen "an der Einfahrt zum Steilhang", aber das ist ja unsere "Ausfahrt". Auf allen 4 kriechen wir alle über die Kante und das Herz nun vollends woanders, als es hingehört. Es schlägt nicht mehr, es rast. Den 180° Rechtsschwung der Originalstrecke - das Karussell - kürzen wir ab. Es geht in der direkten Falllinie Richtung Mausefalle. Und auch ohne Karussell wird sich manch einem der Kopf drehen, dann nämlich, wenn man es zu schnell abgekürzt hat ….

Hinein in die Kompression, die bei 5km/h einen nicht wirklich in die Knie zwingt. Schon eher die nächste, hell erleuchtete und zugleich letzte Schlüsselstelle der Vertical UP – die Mausefalle.

Es heißt die letzten Kräfte zu mobilisieren - nur jetzt sich keine Blöße geben - wo doch Zuschauer den Streckenrand säumen. Durch das dichte Spalier frenetisch anfeuernder Fans, die man eigentlich nur am Rande ganz weit weg hört, weil man so auf die eisige Strecke konzentriert ist. Die Mausefalle ist schon vielen Athleten zum Verhängnis geworden. In beiden Richtungen. Hinauf wie hinunter. Ein falscher Tritt in unserem Fall und die Mausefalle wird ihrem Namen vollends gerecht. Sie kann zur Falle werden, wenn man unbedachten Schrittes wieder ganz hinunter rutscht und ein zweites Mal hinauf müsste. Das will keiner. Also sich lieber noch nicht in der Menge der applaudierenden Zuseher baden, sondern konzentriert die sich auftuenden Buckel geschickt schlucken. Dort den Fuß setzen, wo der Untergrund am härtesten zu sein scheint und man im weichen Schnee keinen Kraftverlust erleidet, weil man einsinkt. Konzentration ist das Gebot der Stunde.

Die letzten Meter. Das Starthaus. Unser Ziel ist in Sichtweite. Und doch noch so weit entfernt. Weiter als einem lieb ist. Der innere Schweinehund ist abgehängt. Er hat den Kampf gegen die Mausefalle verloren und kann einem nichts mehr anhaben. Wir haben ihn für heuer auf der Streif abgehängt. Der Fokus ist voll und ganz in Richtung Ziel gelenkt. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Nur mehr gerade aus. Ins Ziel. Der Muskel übersäuert bei den letzten Schritten, will man sich doch von niemandem mehr überholen lassen und dann durchquert man erleichtert das Ziel.

„YES“, ballen wir innerlich die Faust und die Freude ist jedem Teilnehmer anzumerken die Streif bezwungen zu haben. Die Zeit spielt dabei keine Rolle 0:47:58,8 und 74.Platz, denn bis zum nächsten Start 2014 tickt noch viel Zeit!!.

Samstag, 15. Dezember 2012

Rise & Fall(16.12.2012), Mayrhofen

Rennbericht Rise & Fall Mayrhofen 2012

Der Rise and Fall ist ein vom TVB Mayrhofen/Hippach ins Leben gerufener Winter-Extremsport-Teambewerb, bei dem ein Skitouren-Aufstieg (Rise), ein Gleitschirm-Flug (Fall), ein MTB-Hillclimb (Rise) und ein Ski-Riesentorlauf (Fall) von einer Mannschaft zu absolvieren sind.
TSD @ Rise And Fall 2012

Skitour – Aufstieg (Marian)

Da war es nun endlich – das erste Rennen der neuen Saison. Endlich würde sich herausstellen ob ich ausreichend trainiert hatte um an meine gute Form vom Vorjahr anzuknüpfen. Wie bereits die Zillertaler Bikechallenge und der Harakiri Berglauf war Rise & Fall vom Zillertaler Tourismusverband perfekt organisiert und wie bereits bei den beiden anderen Bewerben waren auch wieder die Besten der Besten am Start. Diesmal gleich in 4 Diszipinen. Profis, Weltmeister, Olympiateilnehmer, und, und, und. Ebenso groß wie Anzahl der Topathleten waren die Startgeschenke die wir erhielten und ein mehrfaches der Startgebühr wert waren. 400 Höhenmeter sehr steile Piste galt es für mich zu bewältigen und da ich dafür bestimmt keine 20 Minuten brauchen würde, hieß es von Anfang an Vollgas geben. Nach dem Startschuß kam ich sehr gut weg und konnte mich am flachen Start noch an die Sohlen von Toni Palzer (Juniorenweltmeister) und Rottmoser Seppi (Europameister im Sprint) heften. Natürlich fingen sie sich dann im Steilen an abzusetzen und alsbald holte mich Fischer Rene (ÖM Vertical) und auch der Nationalteamläufer Jackob Hermann, der im Team mit Alban Lakata, Roman Rohrmoser und Patrick Hörhager den Bewerb später gewann, ein. Durch die Steilheit der Piste fingen die Oberschenkel bald brennen an und der Kampf wurde immer härter. Hinter mir waren mit recht gleichbleibenden Abstand Manfred Holzer (im Team mit Daniel Federspiel) und Bernhard Haller. Ich ging über meine Schmerzgrenze und konnte doch tatsächlich den für mich sehr guten 5. Platz halten und bewältigte die 405 Höhenmeter in ca. 13,5 Minuten. Toni, der schnellste Tourenläufer, benötigte unglaubliche 11,5 Minuten!

Paraglide (von mir)

Wir Paragleiter wurden um 10:00 Uhr mit Taxis zum Gasthaus Wiesenhof hochgefahren und das letzte Stück wurde zu Fuss zurückgelegt. Die noch viele Zeit zum Start nutzte man um sich mit anderen auszutauschen, plaudern usw. Ebenso musste ich noch die Startnummer auf das Untersegel meines Schirms aufkleben und das bei leichtem Nieselregen. Bei den Mitstreitern stellte ich fest dass sich die meisten Ausrüstungsmässig voll optimal für so einen Wettkampf gerüstet haben (leichtes Gurtzeug, kleine Schirme). Ich musste bald feststellen das mein Sky Reverse 2 zum Laufen eher ungeeignet ist, da mich die Beinschlaufen an der Laufbewegung voll blockierten.

Wir mussten nach der Übergabe Skitour (Marian) noch ein wenig die Skipiste zum Startplatz hochlaufen, und nach der Landung noch ca. einen halben Kilometer samt Gleitschirm und Ausrüstung zur Wechselzone sprinten um an die Biker zu übergeben. Nachdem die Abwaage aller Paragleiter auf der Waage vollzogen war und man das Wetter als flugfähig befand hiess es bei Regen um 11:45 Aufstellung zu nehmen und auf die Skitouringer zu warten. Um 12:11:35 kam der Erste dieser flotten nach oben laufenden Tourengeher, der Anton Palzer daher geflogen. Nicht weit dahinter mein Teampartner Marian mit einer super Performance an 5. Stelle – unglaublich für mich. Ich lief den Anstieg im beengten Gurtzeug hoch zum Startplatz *keuch, keuch*, breitete meinen Gleitschirm aus und hängte ihn ans Gurtzeug ohne jegliche Leinenkontrolle. Ich startete los und musste sofort nach dem Abheben bemerken dass es mich stark nach links zog und ich bemerkte einen grossen Leinenknäuel im linken Steuerleinenteil. Der Versuch diesen durch Ziehen herauszubekommen scheiterte und ich musste den Flug abwürgen, und dabei hat sich auch noch ein Begrenzungsnetz leicht verhängt, doch alles ging glimpflich aus. Ich fasste den Schirm auf den Rücken und musste nochmals hochlaufen – die Minuten verstrichen wie im Flug – und startete den 2. Versuch, welcher diesmal glückte. Nach einem kurzen Geradeausflug vom Hang ging es 90° links um die erste Markierung in Richtung 2. Wendepunkt einer Hütte am Boden zu umfliegen. Nach dieser konnte man mit Vollgas und dann im “Sturzflug“ in Richtung Ahornbahn zum Landeplatz hinab gleiten. Nach der Landung ging es mit Schirm und Gurtzeug ca. 1 km zur Übergabe an den Mountainbiker (Tom), der schon verzweifelt und unwissend was mit mir los sei wartete. Persönlich hat es mir sehr viel gebracht, denn jedes Missgeschick hat auch sein Lehrreiches und ich mache das nächste Mal sicher ein paar Sachen anders. Fürs Team tut mir es leid das wir den super Platz nach dem Skitouring nicht halten haben können.

MTB – Hillclimb (Tom)

Wow, ganz schön viel Aufwand, für vielleicht gut 20 min MTB-Bergrennen: früh angereist (ca. 4 Stunden vor meinem Bike-Start), Tacx-Rolle zum Einfahren von Marian ausgeliehen, inkl. zweitem Hinterrad mit Furious Fred drauf, die vom Veranstalter gesponserten Spikereifen auf dem Bike montiert (ich hatte noch nie vorher Spikes am Bike), Trainingsrunde inkl. Streckenbesichtigung absolviert. Das alles bei nicht gerade optimalen Bedinungen – der Föhn und der leicht einsetzende Regen hat der Bike Strecke ab der 2. Hälfte am Forstweg ordentlich zugesetzt – zentimetertiefer “Gatsch” und entsprechend mühsames bzw. teilweise kaum mögliches Vorwärtskommen dämpften die Vorfreude auf das Rennen doch ein bisschen. Die Spike-Reifen waren für diese Bedingungen kompett “für die Fisch’”, also nach dem Einrollen noch schnell den Furious Fred auf dem Vorderrad montiert, um zumindest im unteren Abschnitt auf Asphalt schneller zu sein; sowie den Luftdruck im Hinterrad auf knapp unter 2 bar reduziert, um am Schneematsch ein bisschen mehr Traktion zu erreichen. Das optimale “Setup” des Bikes war bei diesem Rennen also wesentlich schwieriger zu erreichen als bei “normalen” Rennen – einerseits musste man schauen dass man für den unteren Abschnitt am Asphalt möglichst viel Speed erreicht; andererseits ist im 2. Abschnitt die Traktion im Schneegatsch entscheidend – hier galt es einen optimalen Kompromiss zu finden.

Noch ein paar Intervalle, den Puls 2,3 mal nach oben getrieben, und um kurz vor zwölf begab ich mich zum Startbereich. Von Peter’s Malheur habe ich in der Wechselzone im Tal nichts mitbekommen. Ich verfolgte zunächst den Start der Tourengeher, besser: Tourenläufer, die wie Raketen losstarteten. Marian war dicht dran an der Spitze, und an dritter Position liegend nahm er das Steilstück in Angriff. Da musste ich mich sputen um ja rechtzeitig in der Wechselzone zu sein, das wird sicher nicht lange dauern dann bin ich an der Reihe … nach 2,3 weiteren Intervallen (um nicht auszukühlen) begab ich mich in die Wechselzone.

Aber Peter kam nicht, und kam nicht. Die Minuten vergingen, ein Paragleiter nach dem anderen landete in der Wechselzone, ein Biker nach dem anderen nahm die Strecke in Angriff, und mit jedem wurde ich nervöser. Irgendwann waren wir nur noch zu dritt – eine Dame (vom einzigen Damenteam “VIP CHIX”), noch einer, und ich – ansonsten waren alle anderen 30 Radlfahrer schon auf der Strecke. WAS IST DA LOS !?!? Wurden wir disqualifiziert? Gab es ein Problem? Oder warum kommt Peter einfach nicht?? An einen Unfall o. ä. wagte ich nicht zu denken, zumal der Platzsprecher immer noch bester Laune war und ständig die Action und die Stimmung in der Wechselzone kommentierte. “Das wird nichts mehr”, dachte ich, und stellte mich schon darauf ein heute kein Rennen mehr zu fahren. Ich war auch schon wieder fast komplett ausgekühlt.

Aber dann kam er doch noch. Sichtlich abgekämpft (die Paragleiter mussten nach der Landung noch ca. einen halben Kilometer samt Gleitschirm und Ausrüstung zur Wechselzone sprinten um an die Biker zu übergeben), ich fragte ihn nicht warum und wieso, es nützt ja sowieso nichts, also nicht noch mehr Zeit verlieren. Nach dem “Abklatschen” sprintete ich mit dem Rad zum Start der Bike-Strecke (vorher durften wir nicht aufs Bike aufsteigen), klickte die MTB-Winterschuhe in die Pedale, und wie ein Gestörter startete ich als 31. von 33 Teams auf die Bikestrecke. Jetzt galt es Positionen wett zu machen, aber der Rückstand auf den 30. war schon ziemlich groß. Egal, wie von Sinnen hämmerte ich in die Pedale, und machte ordentlich Tempo am Asphalt. Die Form war für die Jahreszeit ausgezeichnet, normalerweise habe ich ja mein traditionelles körperliches wie mentales “Dezember-Tief”, heuer ist alles anders. Nach ein paar Minunten war es dann soweit, der erste Mitstreiter war in Sichtweite. Dadurch angespornt, zog ich abermals das Tempo an; ich wusste dass ich grad am aperen Abschnitt auf Asphalt viel Zeit wett machen konnte. Da war der erste auch schon ein – und überholt, da kam auch schon der nächste an die Reihe. Und noch einer. Und dann noch einer. Schon vier Positionen wettgemacht, so cool, jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt!

Nach der Abzweigung zum Forstweg bremste dann der immer tiefer werdende Schneegatsch meinem Temporausch langsam aber sicher ein, und mühsam kämpfte ich mich vorwärts. Es lief zwar deutlich besser als noch bei der Besichtigungsrunde, bedingt durch das höhere Tempo – mit Schwung kann man einfach mehr fahren – trotzdem musste ich 2, 3 Mal für ein paar Meter vom Rad, da der Schneegatsch stellenweise einfach zu tief war und sich mein Hinterrad darin vergrub. Trotzdem überholte ich auch auf diesem schwierigen Abschnitt noch 2 weitere Mitstreiter, und übergab am Wiesenhof, die letzten Meter auch wieder schiebend, nach gut 22 Minuten Fahrzeit an Luggi, der sogleich mit den Skiern in der Hand zur Piste sprintete. Cool, 6 Positionen gutgemacht, das macht Spass! Ist mal was anderes als bei den “normalen” Bergrennen, wo ich üblicherweise meist relativ weit vorne starte und dann bis ins vordere Mittelfeld “durchgereicht” werde.

Ski – Riesentorlauf (Luggi)

Für mich war dieses Rennen eine absolute Premiere. Teambewerb mit 4 unterschiedlichen Disziplinen, und ich trat im Skifahren an. Das liegt mir eigentlich Da die Skistrecke als “Skicross” ausgeschrieben war, freute ich mich schon auf einen heftigen Ritt durch den Schnee, doch dann wurde uns gesagt, dass es ein Riesentorlauf ist. Na gut, dann mach ich halt mein erstes Skirennen!

Die Streckenbesichtigung war für mich wichtig, da konnte ich mir einprägen wo es ungefähr hingeht und die Schlüsselstellen merken. Der Lauf war ohne große Schwierigkeiten gesteckt, die Übergänge waren entscheidend. Schnell wurde uns auch klar, dass der Skifahrer das Rennen nicht gewinnen, sondern nur verlieren konnte, denn überholen war schier unmöglich. Daher war die Devise schnell, sicher und fehlerfrei durchzukommen. Bis zum Start plauderte man im Gasthaus mit den Konkurrenten. Da waren doch einige Rennläufer dabei, die auch FIS und Europacup-Rennen fahren. Die Starts der Paragleiter konnte ich von meiner Wechselzone aus gut einsehen. Plötzlich sah ich, wie einer aus der Luft wieder runter kam und sich in einem Begrenzungsnetz verfing. Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Als er wieder aufstand, sah ich dass es Peter war. Scheiße dachte ich! Jetzt ist alles verloren. Die Minuten vergingen. Doch Peter kam beim 2. Versuch dann gut ins Tal.

Die Nervosität stieg bei mir. Die Skifahrer machten sich bereit für ihren Start, und ich machte mich mental schon drauf gefasst als letzter die Strecke in Angriff zu nehmen. Doch dann schrie der Sprecher unsere Nummer. Wow, der Tom ist gewaltig unterwegs. Plötzlich schoß mir das Andrenalin in die Muskeln und ich war hoch motiviert. Tom kam in die Wechselzone geflogen, klatschte ab und ich sprintete vollgas Richtung Start. Rein in die Bindung und vollgas durch die ersten Tore. Ich versuchte immer rund zu bleiben - die Wandeln waren schon recht groß und der Schnee saugte ziemlich - und keinen Schwung abzustechen. Ich denke dass mir das ganz gut gelungen ist. Im Steilhang brannten dann die Oberschenkel wie Feuer, kurz vor dem Sprung setzte i mi leicht hinten eini, und es hot mi gonz schea auskebt - hoffentlich gibt’s da kein Foto Durch die letzten Tore in Abfahrtshocke und über die Ziellinie. Peter erwartet mich im Ziel, die Medaillen bekamen wir gleich um den Hals. Kurz und knackig, cooles Rennen, gute Teamleistung!!! Danke Jungs!!!

Ergebnisse, Fotos und Links

Platz 25 / 33 Teams

http://www.riseandfall.at

Hier ein Video von Christian Haas (Team “Aronialand”), wo man gut sieht mit welchen Verhältnissen die Biker zu kämpfen hatten:

http://www.youtube.com/watch?v=23iXlh_xEAs

Unser Fazit – trotz Sauwetters und Peter’s kleinem “Malheur” war es ein saugeiler Bewerb! Gleich bei seiner Premiere wurde der “Rise&Fall Mayrhofen” aus unserer Sicht fehlerlos und professionell durchgeführt. Einzig der Zeitplan am Tag des Bewerbs könnte ein bisschen straffer gestaltet werden, die stundenlange Warterei war für alle Teilnehmer, verschärft durch das schlechte Wetter, schon sehr mühsam.

Donnerstag, 2. September 2010

Bericht Ötztaler Radmarathon(238 km, 5500Hm), 118.Platz Kl. M1(230. Gesamt)

Sonntag, 29.08.2010 um 05:00Uhr weckte mich mein Handywecker. Spezielle Vorbereitung für den Ötztaler Radmarathon gab es nicht. Meine Unterkunft war direkt neben der Startlinie um brauchte regelrecht nur vor das Zimmer gehen. Schon während den letzten Vorbereitungen im Zimmer konnte ich alles über das gekippte Fenster vom Eventmoderator Othmar Peer nebenbei mithören.

Anfang/Mitte der Woche prognostizierte man "Sauwetter" fürs WE, doch von dem hatten wir am Samstag und in der Nacht genug - umso besser sah der Blick in den Himmel vor dem Rennen aus. Fürs Rennen meldet Othmar Peer Niederschlagswahrscheinlichkeit zwischen 0-10% bis trocken, wolkig bis sonnig, einzig die Temperaturen waren erfrischend - Resümee: eigentlich war es sogar ein Traumtag.

Um 6:45 erfolgte dann der Start. Am Weg nach Ötz hinaus heisst das Motto sehr konzentriert auf seinem geliebten Fahrrad zu sitzen. Auf Höhe von Längenfeld zischte es vor mir und schon kam der Vordermann mit plötzlichem luftlosem Vorderrad(Platten) auch schon zum Rudern - hab die Gefahr erkannt und gebannt. Auf dem Weg nach Ötz bemerkte ich, dass ich muskulär mich nicht beklagen darf, denn es fühlte sich locker und leicht an. Ob es aber so wirklich mein Tag ist dafür war es noch zu früh zu beurteilen - mehr kann man da meistens erst auf dem Weg zum Brenner sagen. Als es dann nach Kühtai hoch ging, musste ich immer aufpassen das ich nicht zuviel überdrehte. Auf Grund der Übersetzung 39/27 und selber nicht grad ein leichter Fahrer fuhr ich dann von Anfang an das Kühtai zügig hinauf. Am Ende konnte ich den Anschluss auf die zweite Spitzengruppe nicht halten und „genoss“ die Abfahrt nach Innsbruck zwischen Kühen, wildgewordenen vorherlaufenden Pferden usw. Auf dem Weg nach Innsbruck lies ich langsam die 3. Gruppe näher kommen u. fuhr mit dieser den Brenner hoch. In einem eher gemählichen Tempo ging es auf den Brenner hoch und so konnte ich mich ein wenig im Feld vom Kühtai, erholen.

In Sterzing hieß es dann wieder Gas geben. Ich konnte bis auf den Jaufenpass mit den schnellen der Gruppe hinauf mithalten.


Unten nach der tollen Jaufenabfahrt angekommen ging es auf das Timmelsjoch hoch. Konnte auf einmal mit den Leuten nicht mehr das Tempo halten und fuhr „meinen Stiefel“ hoch und duellierte mich mit der Steigung des Timmelsjochs. Die Abfahrt verlief problemlos und ich versuchte mich so gut wie möglich zu erholen - Gefahr war hier Krämpfe zu bekommen auf Grund der frischen Temperaturen von 4°C am Timmelsjoch. Die letzten Schupfer bis ins Ziel sind mental nochmals ein Challenge(Gegenwind usw.) und konnte dort auf eine Gruppe aufschliessen, mit denen ich gemeinsam ins Ziel fuhr.

Im Klassenrang 118. Platz und in der Gesamtwertung auf Platz 230 bin ich nun mit dem Ergebnis doch zufrieden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass ich vermutlich aufs Kühtai etwas überpaced habe u. deshalb aufs Timmelsjoch nicht mehr den Speed halten konnte.

Der Ötztaler Radmarathon 2011 kommt… und möchte wieder dabei sein!

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Hier noch die Route in der Übersicht:

Mittwoch, 30. September 2009

8. Tiroler Firmenlauf in Innsbruck 2009, 4. Platz

Landhausplatz, Samstag 26. September 2009, 17:30 Uhr
Bei perfekten Wetterbedingungen fiel am 26.09.2008 der Startschuss zum 8. Tiroler Firmenlauf. Es war eine tolle Stimmung und über 1300 Teilnehmer beim 8. Tiroler Firmenlauf...

Nach der ersten Umrundung des Landhausplatz kamen wir Läufer nochmals beim Start vorbei und setzten unseren Weg an der von zahlreichen Zuschauern gesäumten Strecke durch die Innsbrucker Innenstadt fort!

Wir erreichten im Teamwertung Herren den 4. Platz mit Aigner Christian, Rützler Gebhard und meine Person. In der Einzelwertung hiess es für mich 71.Platz mit einem Laufschnitt von 3:40min - i glaub das hab ich bei keinem Bahntraining noch erreichen können ;-))

Den Siegern wurde der begehrte Firmenlauf-Wanderpokal von Swarovski übergeben welcher heuer bei den Damen von Immobilien Bechtler gewonnen wurde.
Bei den Mixed-Teams setzte sich das Swarovski Sportteam 2 durch, und in der Herren-Kategorie gabe es eigentlich 2 Gewinner: das Team von Club Bike&Run Imst war defacto zeitgleich mit dem Team der Tilak nur durch wenige Hundertstel getrennt.

Im Anschluss an den Lauf wurde auf der Firmenlauf-Open-Air-Party in der tollen Atmosphäre gemütlich zusammen gesessen und gefeiert. Nach der Preisverlosung gab es Unterhaltung mit der Band "4 in a lounge".

Hier der Link zu den Ergebnissen

Mittwoch, 17. Juni 2009

10. Platz(KD-MEKII)beim 24. Int. Triathlon Kirchbichl, Gesamt 29.

Doppelvergnügen am vergangenen Wochenende und 3 Wochen sind seit dem letzten Wettkampf vergangen.

Kirchbichl, Samstag 13. Juni 2009, 15.00 Uhr war mein Start zum Kurztriathlon (Olympische Distanz ) im Moorstrandbad Kirchbichl.

Splitinfos: 1400-m-Schwimmen 4 1/2 Runden - Moorstrandbad Kirchbichl 38-km-Radfahren 2 Runden - Kirchbichl, Angerberg, Schloßblick, Mariastein, Kirchbichl 10-km-Lauf im Ortgebiet 4 Runden


Vor einem Jahr(2008) hatte ich dort mein Triathlondebüt erleben dürfen.
Das erste erste Mal die Wechselzonentätigkeiten durchlebt, gespürt wie das Radfahren nach einer vorhergenden Schwimmeinheit ist sowie der Test ob meine damalige Verletzung(Shin Splint) ausgeheilt war.

Gegenüberstellung der Splitzeiten zwischn 2008 und 2009 zeigt folgendes:
___________________________
2009
------------------------------------------------------
KRg. : 10
Rang: 29
Swim/Rg.: 25:04.3/36.
Bike/Rg.: 59:39.7/12.
Run/ Rg.: 49:38.8/41.

Gesamt: 2:14:22.8
Diff-Best: 23:53.5
-----------------------------------------------------
___________________________
2008
------------------------------------------------------
KRg. : 22
Rang: 69
Swim/Rg.: 28:37:60/88.
Bike/Rg.: 1:02:46.60/50.
Run/ Rg.: 50:39:07/79.


Gesamt: 2:22:03.27
Diff-Best: 30:23.29
-----------------------------------------------------

Gleich nach dem Rennen ging es mit Eva Dollinger und Helmut weiter nach Lienz zur "Lienzer Dolomitenrundfahrt", welche in meinen Plan passte. Zum Lienzner Dolomitenradmarathon bin ich 2006 schon mal gestartet wo die lange Strecke noch die 187km betrug, welche inzwischen ja auf 123km geschrumpft ist. Seit Jahren wünsche ich mir schon dort mal die "Classic"(kürzere) Strecke mit 112km(ca.1200Hm) zu starten.

Hier der Link zur Ergebnisliste.

Hier
der Link zur Veranstalterseite.

Hier ein paar Bilder

Montag, 18. Mai 2009

Halbmarathon Hall-Wattens

Hall, Samstag 16. Mai 2009, 16.00 Uhr: Bei idealen Laufbedingungen startete ich am vergangenen Samstag zu meinem 2. Halbmarathon als Läufer und zwar von Hall nach Wattens mit etwa 300 Läufern zusammen.

Die Strecke für Halbmarathon (21.5km) ging vom oberen Stadtplatz Hall in Tirol eine Runde nach Heiligenkreuz • über den Langen Graben beim Münzer Turm vorbei • am Radweg Richtung Volders • Wattens: Schwimmbad • Fritzens • Baumkirchen • Mils • Hall in Tirol retour wieder zum oberen Stadtplatz von Hall in Tirol.

Die Strecke war durchwegs mit Zuschauern gesäumt wobei sich es in den Ortschaften besonders konzentrierte.

Ich freute mich schon bei diesem HM mitzulaufen, da ich letztes Jahr wegen einer Verletzung (Shin Splint) verhindert war. Die gesammelten Erfahrungen vom 1. HM in Meran waren für mich hilfreich u. konnte einen Gesamtschnitt mit 4:28min/km laufen.
Mit dieser Leistung bin ich zufrieden hinsichtlich mit meiner physiologischen Gegebenheiten

Ergebnis:
Zieleinlaufzeit von: 1:35:53h und somit 27. Klassenrang(58. Gesamtrang) ergab.

Ergebnisliste
Hier zu den Bildern.
Veranstalterseite

p.s. Am kommenden Wochenende geht es nun zum Ironman 70.3 nach St. Pölten.

Dienstag, 28. April 2009

1. HALBMARATHON Laufveranstaltung - Meran

Meran, Sonntag 26. April 2009, 09.30 Uhr: Bei schönem bzw. idealen Laufwetter war gestern der Vorbereitungswettkampf dran - Halbmarathon in Meran wobei die Strecke von Meran nach Algund lief und der Rundkurs 2x zu laufen war.

Mein Plan war mal loslaufen und schaun was geht. Keine großen taktischen Erfordernisse und keine Zeitvorgaben, da mir die Erfahrungen für einen reinen Laufwettbewerb fehlen.
Erste Runde erstmal recht zügig ca. 4:30er Schnitt angegangen und auch durchgezogen und damit im grünen Bereich.
Zweite Runde erfolgte eine leichte Reduzierung des Tempos und der Gesamtschnitt mit 4:28min/km bleibt.
Zieleinlaufzeit:1:33:40h, 374. Rang

Weiters zeigte mir meine Polar Uhr falsche min/km Angaben(Kalibrierung noch nicht durchgeführt), sodass diese mir zweitweise glauben liess ich liefe 3:50min/km - deshalb war es für mich schwierig an Zeit anzupeilen, den soviel ich schon mitgekriegt habe hält man sich beim Laufen am Besten an eine konstante min/km Zahl die man laufen kann u. kann kann somit eine geplante Endzeit anpeilen.


Hier einige Bilder:



Donnerstag, 16. Oktober 2008

13. in Kl. M35 beim Alpbachtaler Zehner am 10.10.2008

Reith, Freitag 10.Okt, 18.00 Uhr: 4 leicht kopierte Dorfrunden a 2,5km bildeten aufAsphalt sowie Wald- und Wiesenweg den Auftakt zum wohl intensivsten Lauferlebnis, das hierzulande erlebbar ist. Hochkarätiges Läuferstarterfeld: Wyatt, Wunsch, Schwarz, die Kenianer Bitok und Bett, einige starke Tschechen, Slowenen,...

Für mich war es der erste pure Laufevent bei dem ich teilgenommen habe. Ich entschied mich nach getaner Arbeit am Freitag nachmittag für die Teilnahme. Ich dachte es liegt eh auf dem nach Hause weg und das Wetter, die Temperaturen laden einen dazu ein. Mein Gefühl als Langstreckenerfahrener war das es vom Start weg bei einem 10km Lauf gleich ziemlich zur Sache geht. Die erste Runde war ich schon ziemlich gefordert und was sich eigentlich auch nicht viel bis zum Schluss änderte. Nach 4 Runden durch auf einer kopierten Laufstrecke beendete ich das Event als
13. M35, 134. Gesamt 10 Km, Zeit: 00:45:13,7

Ich gratuliere respektvoll an alle Läufer, die alle drei Tage teilgenommen haben - Ihr seid spitze!!!
Nächstes Jahr soll es wieder die 3 Tage – 73 km – 2000 hm geben, und sogar als Ausrichter der Berglauf-WM. Hier der Link zum Veranstalter.

Berichte und Eindrücke von Läufrern gibt es unter:

www.marathon4you.de

www.laufreport.de

Samstag, 2. Februar 2008

Sonntag, 6. Januar 2008

ergebnisse

2007
Ergebnisse 2007

Radsportfestival

Oberammergau

Thaurer Alm Berg
Nordkettentrophy 4h Rennen
Radmarathon Tirol(IRT) Berg
Arlberg Bikemarathon Marathon
Ischgl Ironbike Berg
Glocknerkönig Berg
Attersee Trophy Marathon
2006
Erolge 2006

Ötztaler Radmarathon Marathon
Ötztaler Radmarathon Teamwertung(die Stubaier)
Arlbergmarathon Berg
Tiroler Marathonmeisterschaften (Ischgl) Marathon
Stubai Bikemarathon Marathon
Dynamo Challenge

Highländer Berg
Engadin Radmarathon Berg
Kitz Alp Bike (E1) Marathon
Dreiländergiro Berg
Kaunertaler Gletscherkaiser Hillclimb
Silvertrophy (E2) MTB-Marathon
Bergen to Voss(Norway) RR-Marathon
Garmisch MTB-Marathon
Gerlosbergrennen Hillclimb
Koppl Cross Crountry
Attersee Bikemarathon MTB-Marathon 2 Platz Herren 1

Hungerburgrennen

Langlauf Skaten

2. Platz

Landescup Angerberg

Langlauf Skaten

2. Platz Allg. Herren

Bike Festival Garda Trentino

MTB-Marathon(Ronda Extrem)

57. Platz

2005
Erfolge 2005

Int. Raiffeisen Strassenpreis Schwaz

Strasse

23. Herren 2, 51. Platz Gesamt

Ländle Marathon RR-Marathon 12. Platz Gesamt, 6. Platz M35
Hinterhorn Hill Climb 51. Platz Gesamt, 36. Platz M 18-35
ÖM Marathon in Mieders MTB-Marathon Elite 21. Platz AK
Dreiländergiro RR-Marathon 65. Platz Gesamt
Kaunertaler Gletscherkaiser Hill Climb 31. Platz Herren 3, 61. Platz Gesamt
Silvertrophy MTB-Marathon(Medium) AK 11.Platz, 14. Platz Gesamt
Lienzer Dolomitenrundfahrt RR-Marathon Kl. EH 51. Platz, 130. Platz Gesamt
Glocknerkönig Hillclimb Elite 63. Platz(Kl. M3), 139.Platz Gesamt
Oberlandtour Strassenrennen 25. Platz Gesamt
Weltcup Gardasee MTB-Marathon(Runde Ronda) 48. Platz, (3:54:03) all
2004
Erfolge 2004

Ötztalradmarathon RR-Marathon
Alpen-Challenge(SUI) RR-Marathon
Kitzbüheler MTB-Rennen, ÖM- im Hillclimb Hillclimb
Wipptal MTB-Marathon MTB-Marathon
Ischgl Ironbike MTB-Marathon
Dynamo Challenge Hill Climb
Schönjochtrophy Hillclimb
Dreiländergiro RR-Marathon
Kitzalpbike MTB-Marathon
Dolomitenrundfahrt RR-Marathon
Eintagesrennen Gianttour(Deutschlandtour) Strassenrennen

Dienstag, 11. Dezember 2007

Chiba Alpencup 2008



Der Chiba Alpencup 2008 besteht laut Angaben auf der Veranstalterseite
aus folgenden offiziellen CHIBA Alpencup Terminen:

CHIBA Alpencup 2008:

  • 18.05.08 Amadé Radmarathon - Radstadt (A)
  • 15.06.08 Berchtesgadener Land Radmarathon - Bad Reichenhall (D)
  • 06.07.08 Engadin Radmarathon - Zernez (CH)
  • 03.08.08 TirolWest Radmarathon - Landeck (A)