Montag, 15. April 2013

1. Dynafit Kitzsteinhorn-Extreme 2013(13.04.2013), Kaprun


DYNAFIT Kitzsteinhorn Extreme 2013 – das hochalpine Aufstiegsrennen für Skitourenläufer. Von Kaprun führt die Strecke über 17 Kilometer und 2500 Höhenmeter auf den 3203 Meter hohen Gipfel des Kitzsteinhorns im Nationalpark Hohe Tauern.

Gestartet wird zu Fuß im Laufschritt bis zur Schneegrenze – je nach Schneelage wird nach 700 bis 1200 Höhenmetern auf die Ski gewechselt.

Der zweite Teil führt die Sportler vorbei am Alpincenter (2.500 m) zum Gipfelrestaurant „Top of Salzburg“ (3.029 m).

Für die schnellsten 20 Teilnehmer beginnt dort der letzte Akt des DYNAFIT KITZSTEINHORN EXTREME: Der Aufstieg auf den Gipfel des Kitzsteinhorns.

Bei der Anreise nach Kaprun bei strömenden Regen hofften wir innigst, dasss sich die Wetterprognosen für das Wochenende bewahrheiten würden. Am Samstag morgen noch in Nebelschleier gehüllt, erstrahlte das Kitzsteinhorn im weiteren Tagesverlauf dann in vollem Glanz…





Vor dem Start…

Das erstmalig ausgetragene Kitzsteinhorn Extreme ist ein Kombinationsbewerb mit Laufen, Tourenschi gehen und Kletterei auf den 3201m hohen Gipfel über 17 KM und 2500 HM.

Start war im Zentrum von Kaprun mit Laufschuhen und Schi+Schuhe am Rucksack. Nach 6,5 km Laufen mit 400 hm erreichten wir die Schneegrenze. Nach gut 45 min wechselte ich auf die Tourenschi. Mein TSD-Teamkollege M. S. war in seinem Element und war auf und davon.

Mit zahlreichen steilen Spitzkehren gings über die Salzburgerhütte zum Alpinzentrum im Schigebiet und durch die Eisiglus hindurch. Bis dahin fühlte ich mich sehr gut und erfreute mich des tollen Wetters. Während des Rennens war immer wieder Sylvia Berghammer vor oder hinter mir.

Mein können für Schitourenrennen ist ja nicht so und konnte einige Ränge gutmachen nach etwa 2h Gehzeit. Auf einer Wellenbahn über die Seekarabfahrt ging es 200 hm bergab.

Dann folgte der letzte und absolut härteste Abschnitt – geradlinig immer steiler werdend zum Gipfelrestaurant (3029m). Die Kombination aus Höhe und enormer Steilheit setzten jeden zu.

Ein sportlich flottes Gehen war nicht mehr möglich wie ich so feststellen musste.

Knapp unter dem Gipfelrestaurant mussten noch die Steigeisen montiert und die Schi geschultert werden.

Im Ziel erreichte ich als Gesamt 31. in 3h 38min das Gipfelrestaurant von über 50 Startern.

Ein top-organisiertes Event mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und eine neue Herausforderung im Ausdauermetier.

Samstag, 23. Februar 2013

Vertical UP(23.2.2013), Kitzbühel

Am SA 23.02.2013, 18:30 Uhr
Klassen: „Speed Klasse“
Streckenname: Streif
Start: 805 m
Ziel: 1665 m
Höhendifferenz: 860 hm
Streckenlänge:3312 m
Ø Neigung: 27 %
Max./Min. Neigung:85 % / 2 %


Bitterkalte Minuten. Zumindest für jene, die es ernst meinen und nehmen. In der Rennklasse. Um mit geringst möglichem Gewicht die optimale Leistung aufs Eis zu zaubern. Eis bei maximal 85% Steigung und minimaler Ausrüstung.

Das über die steilsten Passagen liegende Eis der Streif schickt ihre Kälte durch die dünnen Schuhsohlen der Teilnehmer. Einige Mutige wagen sich mit Millimeter hohen und Spikes versehenen Sohlen für die Tartanbahn diverser 400m Leichathletik-Stadienrunden an den Start. Und die Spikes scheinen die Kälte noch ärger aus dem Boden in die Füße der Athleten zu ziehen. Oben keiner jener zart-Beschuhten, die sich nicht am Boden sitzend im Ziel die Zehen mit ihren Händen versuchen wieder warm zu bekommen. Die Kälte spürt man allerdings nur nach und unmittelbar vor dem Wettkampf. Während des Vertical UP selbst hört man lediglich den eigenen Atem oder den der Gegner, nachdem der Startschuss gefallen ist und es sofort den Zielschuss der Streif in umgekehrter Manier nicht senkrecht runter, dafür fast (gefühlt) überhängend hochgeht. So kommt es einem fast vor.

Man lässt sich anstecken von der wie irre los startenden Masse und sprintet sogleich, was die Oberschenkel hergeben, die Piste hoch. Den anderen hinterher. Die Vorderen geben die Route vor - das deren Handicap, auf der anderen Seite finden sie noch eine unzertrampelte, jungfräuliche und abgesehen der Steilheit doch noch verhältnismäßig einfachere Streif. Je weiter hinten, desto tiefer gräbt man sich ein. Mit jedem Schritt, der die Spur mehr und mehr zerstört. Dann lieber vorne. Schnellen Schritts. Von Laufen ist im Steilhang weit und breit keine Spur mehr. Das Herz hängt einem dennoch an der Zunge und beim Hals heraus. Alles vor kurzem Gegessene rächt sich mittlerweile bitter böse. Der eine oder andere nicht-weiße-Fleck soll auf der Streif gesichtet worden sein und ich mir auf der Hausbergkante die Frage stelle, wo das noch enden sollte. Eines ist klar: einmal gestartet heißt ins Ziel kommen müssen, denn oben wartet der Rucksack mit warmen Sachen.

Also weiter. Kurz einmal langsamer. Durchschnaufen. Ich schere aus der Spur aus, lasse meinen Nachfolgenden Mitstreitern - oder Anlass gemäß Mit-Streif-ern, den Vorrang. Das tut gut im Kopf. Einmal nicht die Nase in den Wind heben zu müssen, der einem über der Hausbergkante klirrend ins Gesicht bläst. Windschatten. Bei sage und schreibe 4 km/h.

Vorbei am Lärchenschuss. ….schuss was? Unser aller Haltung ist aufrechten Oberkörpers. Die Stöcke – die, die welche mit sich führen - nicht in den Achseln, sondern Schritt für Schritt gegengleich zu den Schritten in den Schnee zum Stützen gesetzt. Aus einem Zweibeiner wird quasi ein Allradantrieb. Aerodynamik sieht jedenfalls anders aus. Wenigstens der Grip stimmt.

Links vorbei an der Seidlalm, über den Seidlalmsprung? - ich habe jedenfalls nicht abgehoben - hinein in die alte Schneise. Wer hier zu kurze Spikes hat, den bestraft die Streif pickelhart. Es hat keinen Halt. Bei Schräglage von annähernd 45 Grad. Des Hangs, meine ich. Der eine oder andere mag schon kräftelos torkeln, dass auch so die 45 Grad zustande kommen könnten aber nein, ich meine den erbarmungslos sich zur Seite neigenden Hang!

Die von unten ersichtliche Kante ist das rettende Ufer. Sofern man je den Blick nach oben wagt, um ja keinen Fehltritt zu machen. Endlich geht es flach. Ausrasten. Was auch immer das beim Vertical UP bedeuten mag und kann. Ihr müsst das Vertical UP selbst einmal teilgenommen haben, um es für euch selbst definieren zu können.

Umzuschalten vom bis jetzt größtenteils Gehen ins jetzt-wieder-Laufen-sollen, ist einfacher gesagt, als getan. Rhythmus suchen. Wo ist der bloß? Der Rhythmus! Fragezeichen????? Vermutlich schon am Zielschuss, in unserem Fall am Startschuss, liegen geblieben.

Der flache Brückenschuss zurückgelegt, türmt sich nun die Steilhang Ausfahrt vor einem auf. Zuerst leicht, dann mit zunehmender Steilheit, bis hin zur fast Unbezwingbarkeit. Die beste Linie ist nicht die außen anzulaufen und dann nach innen zu schneiden, sondern die, wo man am meisten Grip findet. Also sicher nicht die kürzeste Variante. Man nimmt den längeren Weg in Kauf, hat dafür keine Schräge, sondern das blanke Eis bei der Vorlage bei 85% Steilheit fast an der Nase. Ach, schon fast vergessen: das Herz hängt ja immer noch an der Zunge, und die beim Hals heraus. Der Puls - nach mittlerweile schon über 30 Minuten Kampf ermattet und gesunken - steigt im Ausmaß mit dem vor sich aufbäumenden Gelände. STARK. Ebenso der Blutdruck und der des eigenen Schweinehundes, der sich erstmals lautstark und dennoch für niemanden hörbar zu Wort meldet: "Sau, wann hört die steile Sau endlich auf!"

Kenner der Streif würden nun cool sagen "an der Einfahrt zum Steilhang", aber das ist ja unsere "Ausfahrt". Auf allen 4 kriechen wir alle über die Kante und das Herz nun vollends woanders, als es hingehört. Es schlägt nicht mehr, es rast. Den 180° Rechtsschwung der Originalstrecke - das Karussell - kürzen wir ab. Es geht in der direkten Falllinie Richtung Mausefalle. Und auch ohne Karussell wird sich manch einem der Kopf drehen, dann nämlich, wenn man es zu schnell abgekürzt hat ….

Hinein in die Kompression, die bei 5km/h einen nicht wirklich in die Knie zwingt. Schon eher die nächste, hell erleuchtete und zugleich letzte Schlüsselstelle der Vertical UP – die Mausefalle.

Es heißt die letzten Kräfte zu mobilisieren - nur jetzt sich keine Blöße geben - wo doch Zuschauer den Streckenrand säumen. Durch das dichte Spalier frenetisch anfeuernder Fans, die man eigentlich nur am Rande ganz weit weg hört, weil man so auf die eisige Strecke konzentriert ist. Die Mausefalle ist schon vielen Athleten zum Verhängnis geworden. In beiden Richtungen. Hinauf wie hinunter. Ein falscher Tritt in unserem Fall und die Mausefalle wird ihrem Namen vollends gerecht. Sie kann zur Falle werden, wenn man unbedachten Schrittes wieder ganz hinunter rutscht und ein zweites Mal hinauf müsste. Das will keiner. Also sich lieber noch nicht in der Menge der applaudierenden Zuseher baden, sondern konzentriert die sich auftuenden Buckel geschickt schlucken. Dort den Fuß setzen, wo der Untergrund am härtesten zu sein scheint und man im weichen Schnee keinen Kraftverlust erleidet, weil man einsinkt. Konzentration ist das Gebot der Stunde.

Die letzten Meter. Das Starthaus. Unser Ziel ist in Sichtweite. Und doch noch so weit entfernt. Weiter als einem lieb ist. Der innere Schweinehund ist abgehängt. Er hat den Kampf gegen die Mausefalle verloren und kann einem nichts mehr anhaben. Wir haben ihn für heuer auf der Streif abgehängt. Der Fokus ist voll und ganz in Richtung Ziel gelenkt. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Nur mehr gerade aus. Ins Ziel. Der Muskel übersäuert bei den letzten Schritten, will man sich doch von niemandem mehr überholen lassen und dann durchquert man erleichtert das Ziel.

„YES“, ballen wir innerlich die Faust und die Freude ist jedem Teilnehmer anzumerken die Streif bezwungen zu haben. Die Zeit spielt dabei keine Rolle 0:47:58,8 und 74.Platz, denn bis zum nächsten Start 2014 tickt noch viel Zeit!!.

Freitag, 15. Februar 2013

4.Nachtaufstieg am Hecher(16.02.2013), Schwaz

Am FR 15.02.2013 fand der 4. Nachtskitourenlauf der Naturfreunde Schwaz laut Organisation mit RekordteilnehmerInnen Zahl von 77 Personen. Ziel war das Gasthof Hecher auf 1884 m.
Bei dieser Veranstaltung standen Spass und Gute Laune im Vordergrund. Deshalb auch die Durchschnittszeitwertung und der Schritt meinerseits mich nach fast 7 Jahren wieder einmal bei einem Skitourenrennen teilzunehmen. Beim Naturfreunde Nachtskitourenlauf am Schwazer Hausberg (Hecher) waren gut 80 Sportler am Start. In den letzten Wochen bin ich ein paar Skitouren gegangen, sodass ich mir dachte auch im Rahmen dieses Rennens meinen Ist-Zustand in diesem Metier ermitteln. Mit Armin Neurauter und Marian Staller waren auch die Fanaten in dieser Szene mit am Start. Direkt nach dem Startschuss sah ich grad wie Armin davon zog, dicht gefolgt von Marian und einem weiteren Athleten, danach konzentrierte ich mich auf mein Tempo. Im ersten Steilstück versuchte ich dann die Gruppe in ich gelandet bin zu halten. Konnte dann sogar langsam an die Front von dieser Gruppe und bis ins Ziel die Position in der ich mich eingeordnet hatte verwalten. In meinem Trainingszustand hier irgendwas zu versuchen weiter nach vorne zu kommen keine Chance-wenn man die Belastungen im Winter nicht gewohnt ist und auch nicht sucht dann keucht und ächzt es nur aus dem Mundwerk;-).
Stand aber dann am Siegespodest bei den Einzelstartern den konnte überraschenderweise die Durchschnittswertung gewinnen - find ich sehr toll, denn auf das kann sich schon gar nicht vorbereiten. Auf den überlegenen Sieger Armin Neurauter verlor ich 7min.





Samstag, 15. Dezember 2012

Rise & Fall(16.12.2012), Mayrhofen

Rennbericht Rise & Fall Mayrhofen 2012

Der Rise and Fall ist ein vom TVB Mayrhofen/Hippach ins Leben gerufener Winter-Extremsport-Teambewerb, bei dem ein Skitouren-Aufstieg (Rise), ein Gleitschirm-Flug (Fall), ein MTB-Hillclimb (Rise) und ein Ski-Riesentorlauf (Fall) von einer Mannschaft zu absolvieren sind.
TSD @ Rise And Fall 2012

Skitour – Aufstieg (Marian)

Da war es nun endlich – das erste Rennen der neuen Saison. Endlich würde sich herausstellen ob ich ausreichend trainiert hatte um an meine gute Form vom Vorjahr anzuknüpfen. Wie bereits die Zillertaler Bikechallenge und der Harakiri Berglauf war Rise & Fall vom Zillertaler Tourismusverband perfekt organisiert und wie bereits bei den beiden anderen Bewerben waren auch wieder die Besten der Besten am Start. Diesmal gleich in 4 Diszipinen. Profis, Weltmeister, Olympiateilnehmer, und, und, und. Ebenso groß wie Anzahl der Topathleten waren die Startgeschenke die wir erhielten und ein mehrfaches der Startgebühr wert waren. 400 Höhenmeter sehr steile Piste galt es für mich zu bewältigen und da ich dafür bestimmt keine 20 Minuten brauchen würde, hieß es von Anfang an Vollgas geben. Nach dem Startschuß kam ich sehr gut weg und konnte mich am flachen Start noch an die Sohlen von Toni Palzer (Juniorenweltmeister) und Rottmoser Seppi (Europameister im Sprint) heften. Natürlich fingen sie sich dann im Steilen an abzusetzen und alsbald holte mich Fischer Rene (ÖM Vertical) und auch der Nationalteamläufer Jackob Hermann, der im Team mit Alban Lakata, Roman Rohrmoser und Patrick Hörhager den Bewerb später gewann, ein. Durch die Steilheit der Piste fingen die Oberschenkel bald brennen an und der Kampf wurde immer härter. Hinter mir waren mit recht gleichbleibenden Abstand Manfred Holzer (im Team mit Daniel Federspiel) und Bernhard Haller. Ich ging über meine Schmerzgrenze und konnte doch tatsächlich den für mich sehr guten 5. Platz halten und bewältigte die 405 Höhenmeter in ca. 13,5 Minuten. Toni, der schnellste Tourenläufer, benötigte unglaubliche 11,5 Minuten!

Paraglide (von mir)

Wir Paragleiter wurden um 10:00 Uhr mit Taxis zum Gasthaus Wiesenhof hochgefahren und das letzte Stück wurde zu Fuss zurückgelegt. Die noch viele Zeit zum Start nutzte man um sich mit anderen auszutauschen, plaudern usw. Ebenso musste ich noch die Startnummer auf das Untersegel meines Schirms aufkleben und das bei leichtem Nieselregen. Bei den Mitstreitern stellte ich fest dass sich die meisten Ausrüstungsmässig voll optimal für so einen Wettkampf gerüstet haben (leichtes Gurtzeug, kleine Schirme). Ich musste bald feststellen das mein Sky Reverse 2 zum Laufen eher ungeeignet ist, da mich die Beinschlaufen an der Laufbewegung voll blockierten.

Wir mussten nach der Übergabe Skitour (Marian) noch ein wenig die Skipiste zum Startplatz hochlaufen, und nach der Landung noch ca. einen halben Kilometer samt Gleitschirm und Ausrüstung zur Wechselzone sprinten um an die Biker zu übergeben. Nachdem die Abwaage aller Paragleiter auf der Waage vollzogen war und man das Wetter als flugfähig befand hiess es bei Regen um 11:45 Aufstellung zu nehmen und auf die Skitouringer zu warten. Um 12:11:35 kam der Erste dieser flotten nach oben laufenden Tourengeher, der Anton Palzer daher geflogen. Nicht weit dahinter mein Teampartner Marian mit einer super Performance an 5. Stelle – unglaublich für mich. Ich lief den Anstieg im beengten Gurtzeug hoch zum Startplatz *keuch, keuch*, breitete meinen Gleitschirm aus und hängte ihn ans Gurtzeug ohne jegliche Leinenkontrolle. Ich startete los und musste sofort nach dem Abheben bemerken dass es mich stark nach links zog und ich bemerkte einen grossen Leinenknäuel im linken Steuerleinenteil. Der Versuch diesen durch Ziehen herauszubekommen scheiterte und ich musste den Flug abwürgen, und dabei hat sich auch noch ein Begrenzungsnetz leicht verhängt, doch alles ging glimpflich aus. Ich fasste den Schirm auf den Rücken und musste nochmals hochlaufen – die Minuten verstrichen wie im Flug – und startete den 2. Versuch, welcher diesmal glückte. Nach einem kurzen Geradeausflug vom Hang ging es 90° links um die erste Markierung in Richtung 2. Wendepunkt einer Hütte am Boden zu umfliegen. Nach dieser konnte man mit Vollgas und dann im “Sturzflug“ in Richtung Ahornbahn zum Landeplatz hinab gleiten. Nach der Landung ging es mit Schirm und Gurtzeug ca. 1 km zur Übergabe an den Mountainbiker (Tom), der schon verzweifelt und unwissend was mit mir los sei wartete. Persönlich hat es mir sehr viel gebracht, denn jedes Missgeschick hat auch sein Lehrreiches und ich mache das nächste Mal sicher ein paar Sachen anders. Fürs Team tut mir es leid das wir den super Platz nach dem Skitouring nicht halten haben können.

MTB – Hillclimb (Tom)

Wow, ganz schön viel Aufwand, für vielleicht gut 20 min MTB-Bergrennen: früh angereist (ca. 4 Stunden vor meinem Bike-Start), Tacx-Rolle zum Einfahren von Marian ausgeliehen, inkl. zweitem Hinterrad mit Furious Fred drauf, die vom Veranstalter gesponserten Spikereifen auf dem Bike montiert (ich hatte noch nie vorher Spikes am Bike), Trainingsrunde inkl. Streckenbesichtigung absolviert. Das alles bei nicht gerade optimalen Bedinungen – der Föhn und der leicht einsetzende Regen hat der Bike Strecke ab der 2. Hälfte am Forstweg ordentlich zugesetzt – zentimetertiefer “Gatsch” und entsprechend mühsames bzw. teilweise kaum mögliches Vorwärtskommen dämpften die Vorfreude auf das Rennen doch ein bisschen. Die Spike-Reifen waren für diese Bedingungen kompett “für die Fisch’”, also nach dem Einrollen noch schnell den Furious Fred auf dem Vorderrad montiert, um zumindest im unteren Abschnitt auf Asphalt schneller zu sein; sowie den Luftdruck im Hinterrad auf knapp unter 2 bar reduziert, um am Schneematsch ein bisschen mehr Traktion zu erreichen. Das optimale “Setup” des Bikes war bei diesem Rennen also wesentlich schwieriger zu erreichen als bei “normalen” Rennen – einerseits musste man schauen dass man für den unteren Abschnitt am Asphalt möglichst viel Speed erreicht; andererseits ist im 2. Abschnitt die Traktion im Schneegatsch entscheidend – hier galt es einen optimalen Kompromiss zu finden.

Noch ein paar Intervalle, den Puls 2,3 mal nach oben getrieben, und um kurz vor zwölf begab ich mich zum Startbereich. Von Peter’s Malheur habe ich in der Wechselzone im Tal nichts mitbekommen. Ich verfolgte zunächst den Start der Tourengeher, besser: Tourenläufer, die wie Raketen losstarteten. Marian war dicht dran an der Spitze, und an dritter Position liegend nahm er das Steilstück in Angriff. Da musste ich mich sputen um ja rechtzeitig in der Wechselzone zu sein, das wird sicher nicht lange dauern dann bin ich an der Reihe … nach 2,3 weiteren Intervallen (um nicht auszukühlen) begab ich mich in die Wechselzone.

Aber Peter kam nicht, und kam nicht. Die Minuten vergingen, ein Paragleiter nach dem anderen landete in der Wechselzone, ein Biker nach dem anderen nahm die Strecke in Angriff, und mit jedem wurde ich nervöser. Irgendwann waren wir nur noch zu dritt – eine Dame (vom einzigen Damenteam “VIP CHIX”), noch einer, und ich – ansonsten waren alle anderen 30 Radlfahrer schon auf der Strecke. WAS IST DA LOS !?!? Wurden wir disqualifiziert? Gab es ein Problem? Oder warum kommt Peter einfach nicht?? An einen Unfall o. ä. wagte ich nicht zu denken, zumal der Platzsprecher immer noch bester Laune war und ständig die Action und die Stimmung in der Wechselzone kommentierte. “Das wird nichts mehr”, dachte ich, und stellte mich schon darauf ein heute kein Rennen mehr zu fahren. Ich war auch schon wieder fast komplett ausgekühlt.

Aber dann kam er doch noch. Sichtlich abgekämpft (die Paragleiter mussten nach der Landung noch ca. einen halben Kilometer samt Gleitschirm und Ausrüstung zur Wechselzone sprinten um an die Biker zu übergeben), ich fragte ihn nicht warum und wieso, es nützt ja sowieso nichts, also nicht noch mehr Zeit verlieren. Nach dem “Abklatschen” sprintete ich mit dem Rad zum Start der Bike-Strecke (vorher durften wir nicht aufs Bike aufsteigen), klickte die MTB-Winterschuhe in die Pedale, und wie ein Gestörter startete ich als 31. von 33 Teams auf die Bikestrecke. Jetzt galt es Positionen wett zu machen, aber der Rückstand auf den 30. war schon ziemlich groß. Egal, wie von Sinnen hämmerte ich in die Pedale, und machte ordentlich Tempo am Asphalt. Die Form war für die Jahreszeit ausgezeichnet, normalerweise habe ich ja mein traditionelles körperliches wie mentales “Dezember-Tief”, heuer ist alles anders. Nach ein paar Minunten war es dann soweit, der erste Mitstreiter war in Sichtweite. Dadurch angespornt, zog ich abermals das Tempo an; ich wusste dass ich grad am aperen Abschnitt auf Asphalt viel Zeit wett machen konnte. Da war der erste auch schon ein – und überholt, da kam auch schon der nächste an die Reihe. Und noch einer. Und dann noch einer. Schon vier Positionen wettgemacht, so cool, jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt!

Nach der Abzweigung zum Forstweg bremste dann der immer tiefer werdende Schneegatsch meinem Temporausch langsam aber sicher ein, und mühsam kämpfte ich mich vorwärts. Es lief zwar deutlich besser als noch bei der Besichtigungsrunde, bedingt durch das höhere Tempo – mit Schwung kann man einfach mehr fahren – trotzdem musste ich 2, 3 Mal für ein paar Meter vom Rad, da der Schneegatsch stellenweise einfach zu tief war und sich mein Hinterrad darin vergrub. Trotzdem überholte ich auch auf diesem schwierigen Abschnitt noch 2 weitere Mitstreiter, und übergab am Wiesenhof, die letzten Meter auch wieder schiebend, nach gut 22 Minuten Fahrzeit an Luggi, der sogleich mit den Skiern in der Hand zur Piste sprintete. Cool, 6 Positionen gutgemacht, das macht Spass! Ist mal was anderes als bei den “normalen” Bergrennen, wo ich üblicherweise meist relativ weit vorne starte und dann bis ins vordere Mittelfeld “durchgereicht” werde.

Ski – Riesentorlauf (Luggi)

Für mich war dieses Rennen eine absolute Premiere. Teambewerb mit 4 unterschiedlichen Disziplinen, und ich trat im Skifahren an. Das liegt mir eigentlich Da die Skistrecke als “Skicross” ausgeschrieben war, freute ich mich schon auf einen heftigen Ritt durch den Schnee, doch dann wurde uns gesagt, dass es ein Riesentorlauf ist. Na gut, dann mach ich halt mein erstes Skirennen!

Die Streckenbesichtigung war für mich wichtig, da konnte ich mir einprägen wo es ungefähr hingeht und die Schlüsselstellen merken. Der Lauf war ohne große Schwierigkeiten gesteckt, die Übergänge waren entscheidend. Schnell wurde uns auch klar, dass der Skifahrer das Rennen nicht gewinnen, sondern nur verlieren konnte, denn überholen war schier unmöglich. Daher war die Devise schnell, sicher und fehlerfrei durchzukommen. Bis zum Start plauderte man im Gasthaus mit den Konkurrenten. Da waren doch einige Rennläufer dabei, die auch FIS und Europacup-Rennen fahren. Die Starts der Paragleiter konnte ich von meiner Wechselzone aus gut einsehen. Plötzlich sah ich, wie einer aus der Luft wieder runter kam und sich in einem Begrenzungsnetz verfing. Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Als er wieder aufstand, sah ich dass es Peter war. Scheiße dachte ich! Jetzt ist alles verloren. Die Minuten vergingen. Doch Peter kam beim 2. Versuch dann gut ins Tal.

Die Nervosität stieg bei mir. Die Skifahrer machten sich bereit für ihren Start, und ich machte mich mental schon drauf gefasst als letzter die Strecke in Angriff zu nehmen. Doch dann schrie der Sprecher unsere Nummer. Wow, der Tom ist gewaltig unterwegs. Plötzlich schoß mir das Andrenalin in die Muskeln und ich war hoch motiviert. Tom kam in die Wechselzone geflogen, klatschte ab und ich sprintete vollgas Richtung Start. Rein in die Bindung und vollgas durch die ersten Tore. Ich versuchte immer rund zu bleiben - die Wandeln waren schon recht groß und der Schnee saugte ziemlich - und keinen Schwung abzustechen. Ich denke dass mir das ganz gut gelungen ist. Im Steilhang brannten dann die Oberschenkel wie Feuer, kurz vor dem Sprung setzte i mi leicht hinten eini, und es hot mi gonz schea auskebt - hoffentlich gibt’s da kein Foto Durch die letzten Tore in Abfahrtshocke und über die Ziellinie. Peter erwartet mich im Ziel, die Medaillen bekamen wir gleich um den Hals. Kurz und knackig, cooles Rennen, gute Teamleistung!!! Danke Jungs!!!

Ergebnisse, Fotos und Links

Platz 25 / 33 Teams

http://www.riseandfall.at

Hier ein Video von Christian Haas (Team “Aronialand”), wo man gut sieht mit welchen Verhältnissen die Biker zu kämpfen hatten:

http://www.youtube.com/watch?v=23iXlh_xEAs

Unser Fazit – trotz Sauwetters und Peter’s kleinem “Malheur” war es ein saugeiler Bewerb! Gleich bei seiner Premiere wurde der “Rise&Fall Mayrhofen” aus unserer Sicht fehlerlos und professionell durchgeführt. Einzig der Zeitplan am Tag des Bewerbs könnte ein bisschen straffer gestaltet werden, die stundenlange Warterei war für alle Teilnehmer, verschärft durch das schlechte Wetter, schon sehr mühsam.

Montag, 6. Juni 2011

37. Platz(M35) "Challenge Kraichgau", 198. Gesamtrang

Der Schwimmstart um 9:00 Uhr im Hardtsee

Bei der ersten Mitteldistanz-Triathlon in diesem Jahr 2011, genauer am Sonntag 05.06.2011 stand ich am Start mit ca. 2.500 Triathleten.

Es war bei den Profis ein hochkarätiges Teilnehmerfeld angemeldet mit Andreas Realert, Francois Chabaud, Sebastian Kienle und Norman Stadler(Titelverteidiger) bei den Herren und bei den Damen Yvonne van Vlerken, Diana Riesler, Julia Wagner und Rachel Joyce.

Am Samstag war es in Bad Schönborn schon ziemlich warm. Für Sonntag waren Gewitter angesagt, welche zum Glück fast ausgeblieben sind. Ab ca. 16:00 wurde es dunkler und es gab kurzen Regen der den Athleten im hinteren Feld etwas angenehmere kühlere Temperaturen gab.
In unserem Hotel waren neben sehr vielen Athleten auch die Profis untergebracht, sodass am Vorabend schon etwas Wettkampfstimmung bei jedem Einzelnen aufkam.
Am Sonntag war einer dieser schönen sommerlichen Tage in Kraichgau(Gebiet der 1000 Hügel auch genannt). Die Luft bzw. die Temperaturen waren am frühen Morgen schon 22°C, das Wasser war kühler;).
Eine gespannte aber doch freudig erregte Stimmung… es konnte nur ein schöner Tag werden. Bei einen warmen Sonntagmorgen in der 1. Welle um 09:00Uhr fiel der Startschuss für die 1.Gruppe.
Der Hardtsee bot an diesem Sonntagmorgen mit einer Wassertemperatur von 20 Grad ideale Bedingungen.
Meine Schwimmleistung war OK weil ich mich etwas zurück hielt u. sogar nach den Bojen einige Meter immer Brust schwamm. Hab mir gedacht für was voll paddeln wegen 2-3 min schneller, dafür aber chilliger am Radl. Bin daher sehr relaxed aus dem Wasser wie noch nie zuvor.
Also bewältigte ich die 1,9 km im schönen Hardtsee in
34:27
Die Schwimmstrecke im Hardtsee
Die Radstrecke schien mir vorher einfacher als sie sich dann herausstellte und würde diese als eine sehr knackige Radstrecke bezeichnen im hügeligen Kraichgau mit 1000Hm-sehr unrhythmisch und knackig und dazu war es auch noch sehr windig. Die ersten Radkilometer verliefen flach und ermöglichten, sich gut für das weitere Rennen einzurichten. Die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen und es konnte getrunken werden. Der Wendepunkte der 90km Strecke war in Büchig wobei retour ein paar Zusatzschleifen gefahren wurden.
Trotz einer selektiven Radstrecke mit dem Anstiegen bis zu 10-11% konnte ich diese in
02:36:39 hinter mich bringen.

Die Challenge Kraichgau Radstrecke mit Höhenprofil(über 1000Hm)
Bei dem abschließende Halbmarathon ging es durch das Ortszentrum, welche uns 3 mal eine Runde in Bad Schönborn führte. Die Laufstrecke war für mich alles andere als flach(über 110Hm). Das Laufen in diesem Stimmungsmeer der Zuschauer war ein Hit - ein solche tolle Stimmung, die einem die Energie für die gesamten 21km gaben.



Die Teilzeiten setzten sich aus folgenden zusammen

Schwimmen 00:34:27
Wechsel 1: 00:02:45

Rad: 02:36:39

Wechsel 2: 00:01:53

Lauf: 01:37:29
Gesatmzeit: 04:53:11, Rang in AK: 37. (TM 35-39)/Gesamtrang: 198.

Der Favorit Andreas Raelert gewann in nur 03:51:05 Stunden über die Halbdistanz vor seinem Landsmann Sebastian Kienle. Bei den Frauen gewann Yvonne van Vlerken vor Julia Wagner.
Hab mir bisher den Lauf Raelerts immer nur im Fernsehen oder über die Live Ticker angesehen. In Life ihn zu sehen das ist fast nicht zu glauben wie der rennt.

Vielen Dank an die Challenge Leute für das tolle Wochenende.

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Freitag, 3. Juni 2011

7. Platz Ötztaltriathlon


Ja, ich lebe noch! In letzter Zeit musste ich meinen Blog etwas vernachlässigen. Für dieses Jahr gibt es eine Wettkampfplanung das Ziel ist der Ironman Frankfurt 2011.

Ich werde mich zukünftig wieder mehr um meinen Blog kümmern! Vor allem dient mir der Blog selbst als Tagebuch für besondere Ereignisse und es lustig find wenn ich ältere Beiträge nachlese und dabei lachen muss.

Mein letztes Posting war die "Challenge Walchsee im September 2010".
Am vergangenen Donnerstag, 02.06.2011 startete ich zu meinen ersten Wettkampf im Jahr 2011 dem Ötztaltriathlon.
Nach dem Kinderbewerb ging am Nachmittag ab 16 Uhr in der coolen Area 47 der Einzel-Wettkampf des Ötztal-Triathlons über die Bühne.

Das Gefühl vor dem ersten Wettkampf im Jahr ist bei mir immer etwas komisch.

Es war ein lustiger Wettkampf, gut organisiert und in einem wunderschönen Umfeld. Die After-Contest-Party in der Area 47 konnte ich leider nicht geniessen da es am nächsten Morgen zur Anreise zur Challenge-Kraichgau ging, welche am 05.06.2011 stattfand.

Die Teilzeiten setzten sich aus folgenden zusammen

Schwimmen 6:44,7 (13.)
Wechsel 1: 10,2
Rad: 22:18,2 (5.)
Wechsel 2: 0:47,4
Lauf: 20:06,7 (12.)

Gesatmzeit: 51:07,4, Rang in AK: 1. (TM 35-39)/Gesamtrang: 7.

Freitag, 10. September 2010

Bericht Challenge Walchsee, 17.Platz Kl. M35

Am vergangenen Wochenende bei der zweiten Premiere eines Mitteldistanz-Triathlons in diesem Jahr, genauer am Sonntag 05.09.2010 stand ich am Start mit ca. 1.200 Triathleten.


Die Premiere konnte sogleich mit einem internationalen und hochkarätigen Teilnehmerfeld aufwarten. Neben Michael Göhner, Christof Schmidt waren auch der Italiener Massimo Cigana, sowie Jonas Djurback (Schweden), Michael Weiss am Start. Bei den Frauen startete Yvonne van Vlerken, Edith Niederfriniger aus Italien und auch Lokalmatadorin Eva Dollinger.
Am Samstag versprach der Wettergott nichts Gutes. Es regnete immer wieder recht stark und erst beim Abgeben des Rades kam so etwas wie Wettkampfstimmung auf.
Es war einer dieser schönen spätsommerlichen Tage im zauberhaften Walchsee doch die Luft am frühen Morgen war noch kühler als das Wasser und ein leichter Nebel lag über dem glatten See.
Eine gespannte aber doch freudig erregte Stimmung… es konnte nur ein schöner Tag werden. Bei frischen 12 Grad und Nebel startete ich am frühen Sonntagmorgen in der 3. Welle um 07:50Uhr nachdem zuvor um 7:30 Uhr der Startschuss für die 1.Gruppe fiel.
Der Walchsee bot an diesem Sonntagmorgen mit einer Wassertemperatur von knappen 16 Grad nicht unbedingt ideale Bedingungen. Diese abschreckende Temperatur hat mich nach dem Einschwimmen zum Überlegen gebracht lieber im anliegen Strandcafe eine Tasse Tee zu trinken ;-)
Dass der See aber kurzfristig allen Teilnehmern den Atem nahm, das hat sich wohl schon herum gesprochen. Aber auch das war im Nachhinein gar nicht mehr so schlimm.
Meine Schwimmleistung war ähnlich wie beim Trumer-Triathlon und beim Schwimmaustieg waren die Füße ein wenig wie taub.
Seit dem Ötztaler Radmarathon ist genau eine Woche vergangen und mir daher wenig Zeit zum Laufen und Schwimmen zur Verfügung stand. Also bewältigte ich die 1,9 km im glasklaren Walchsee aber nach meinem Gefühl bei "saukalten" Temperaturen in 37:25,2 (299.)

Die Radstrecke ist einfach toll. Immer wieder wird der Blick frei auf die wunderschönen markanten Berge. Die ersten Radkilometer nach Kössen verlaufen leicht abwärts und ermöglichten, sich gut für das weitere Rennen einzurichten. Die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen und es konnte getrunken werden. Ein Zubringer von Walchsee führt auf die Radrunde, wo auf Teilen der Originalstrecke der Rad-Masters-WM, Richtung Erpfendorf und durch Kirchdorf unterwegs sind. Trotz einer selektiven Radstrecke mit dem Anstieg über 12 Prozent und 3 km hinauf zur Huberhöhe in Richtung Schwendt geht. Über Bichlach geht es wieder hinunter auf die B172, wo die zweite Runde beginnt. In der zweiten Runden hatten sich weitere Teilnehmer zu mir gesellt -genauer hinter mich und ich durch einen blöden Vorfall eine Zeitstrafe von 5 Minuten ausfasste, die natürlich im Augenblick bitter weh tat.

Bevor es in den abschließende Halbmarathon über sehr leicht kupiertes Gelände ging musste ich meine Zeitstrafe von 5min noch absitzen.(mir kam es vor als mind. 15min). Die Laufstrecke führte 4 mal rund um den Walchsee und durch das Ortszentrum zu laufen bei den Zuschauern ist ein Hit und gab einem wieder Energie.

Mittags hatte es das Wetter dann doch noch gut mit uns gemeint und hat uns mit reichlich Sonne und wärmeren Temperaturen belohnt.

Die Teilzeiten setzten sich aus folgenden zusammen

Schwimmen 37:25,2 (299.)
Wechsel 1: 3:35,9 (112.)
Rad: 2:25:25,6 (49.)
Wechsel 2: 7:05,8 (640.)
Lauf: 1:41:03,2 (153.)
Gesatmzeit: 4:54:35,9, Rang in AK: 17. (TM 35-39)/Gesamtrang: 108.

Der Lokalmatador und Favorit Michael Weiss gewann in nur 3:57:17 Stunden über die Halbdistanz vor dem Italiener Massimo Cigana. Bei den Frauen gewann, vor der Tirolerin Eva Dollinger, Yvonne van Vlerken im österreichischen Walchsee. Die Premiere der „Kaufhaus Tyrol Challenge Walchsee-Kaiserwinkl“ ist somt erfolgt und wartet auf die Fortsetzung 2011.

Vielen Dank an Mario Höller, Andreas Klingler und deren Orgateam für das tolle Wochenende.

Hier der Link zu den Ergebnissen.